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InkA Wetterau gGmbH

Praktikum bei InkA


Gute Erfahrungen

Praktikum bei InkA Wetterau

 

Hallo Zusammen!

Mein Name ist Tabea Trapp,

ich studiere Soziale Arbeit im 5. Semester und absolviere mein Praktikum für ein halbes Jahr bei der InkA Wetterau. Als sich meine Schullaufbahn dem Ende zuneigte, kam unweigerlich die Frage auf: ,,Wie soll es nach der Schule weitergehen?“. Nach meinem Abitur habe ich mich entschlossen, ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Blindenschule Friedberg zu leisten. Das FSJ hat mir wertvolle Zeit für meine berufliche Orientierung geschenkt. Zugleich bot es mir die Möglichkeit, im sozialen Bereich unterstützend tätig zu sein. Dieses Jahr hat mich in meiner menschlichen Entwicklung und in meiner Wahl des Studiums stark beeinflusst.

Im Laufe meines Studiums merkte ich schnell, dass das Erlernen von Theorien, das Arbeiten an Fallbeispielen und das Schreiben von Klausuren nicht ausreicht, ohne einmal die tatsächliche Praxis und sogenannte ,,Systemsprenger“ kennengelernt zu haben.

Letzen Jahres begann ich bei der Lebenshilfe Wetterau in Fauerbach zu arbeiten. Als studentische Aushilfe arbeitete ich in einem Wohnheim für Menschen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung. Ich unterstützte in den pflegerischen und pädagogischen Bereichen. Mein Team leistet dort eine sehr anspruchsvolle und vielseitige Arbeit und die Kollegen*innen tun dies tagtäglich mit Wertschätzung und Hingabe für die Bewohner und Bewohnerinnen. Mir wurde immer mehr klar, dass dieser Weg der richtige für mich ist. Um mein Spektrum zu erweitern, bewarb ich mich bei InkA Wetterau für einen Praktikumsplatz.

InkA arbeitet mit dem Ziel, Menschen mit Beeinträchtigung in ihren Fähigkeiten zu unterstützen und Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu vermitteln. Das InkA Team unterstützt und begleitet beim Übergang von der Schule in das Berufsleben. Durch InkA habe ich die Chance, meine Praxiserfahrungen auszubauen und mein theoretisches Wissen zu untermauern. InkA ermöglicht mir, Beratungsgespräche mit jungen Menschen und ihren Eltern zu begleiten und beim Übergang Schule/ Förderschule- Beruf unterstützend mitzuwirken. Aktuell wirke ich bei der Entwicklung von abBi, eine alternative berufliche Bildung, mit. InkA hat den IB Südwest dazu motiviert ein solches alternatives berufliches Bildungsangebot ab September 2020 anzubieten. AbBi bietet eine individuelle Alternative für Menschen mit Beeinträchtigung zur beruflichen Bildung über einen Werkstatt-Träger.

Ich fühle mich sehr wohl mit meinen Kollegen*innen und wertgeschätzt in meiner Tätigkeit. Genau diese Grundhaltung wird von InkA an die Klienten*innen weitergegeben, um sie in ihrer Entwicklung zu stärken. Es macht mir großen Spaß, hier aktiv mit dabei zu sein und ich bin dankbar, dass ich in so viele Dinge Einblick haben darf. Trotz der schwierigen Zeit, aufgrund von Corona, sind wir alle gemeinsam im regelmäßigen Austausch und treiben die Dinge voran!

Ich bin weiterhin gespannt auf meine Zeit bei InkA.

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